Der ehemalige italienische Mittelfeldspieler Andrea Pirlo hat sich kürzlich aus der Auswahl für die Position des Nationaltrainers zurückgezogen. Die Entscheidung folgt auf berichtete Konflikte bezüglich seiner beruflichen Verbindung zum russischen Wettanbieter Fonbet.
Pirlo wurde als Kandidat zur Nachfolge von Gennaro Gattuso identifiziert, nachdem Italien sich nicht für die kommende FIFA-Weltmeisterschaft qualifiziert hatte. Die Nationalmannschaft verpasste das Turnier zum ersten Mal in drei aufeinanderfolgenden Zyklen, was eine Überprüfung des Trainerstabes auslöste.
Hintergrund der Trainerstelle
Italienische Fußballbehörden und Fangruppen erhoben Einwände gegen Pirlos fortgesetzte Zusammenarbeit mit Fonbet. Das Wettunternehmen unterhält eine kommerzielle Präsenz auf dem italienischen Markt, und seine Führungsebene umfasst Personen mit Verbindungen zu russischen Staatsstrukturen. Diese Verbindungen lösten regulatorische Untersuchungen bezüglich potenzieller Interessenkonflikte aus.
Der Italienische Fußballverband bewertet nun alternative Kandidaten für die Leitung des Nationalprogramms. Pirlos Ausscheiden aus der Vorauswahl beendet eine Phase der Spekulationen bezüglich seiner Rückkehr zum internationalen Management.
Italien verpasste die FIFA-Weltmeisterschaftsendrunde zuletzt 2018. Die Nationalmannschaft sicherte sich zuvor aufeinanderfolgende Turnierteilnahmen 2014 und 2018, bevor sie die Europameisterschaft 2020 gewann.
Der erste Bericht bezüglich der Trainerstelle wurde von iGaming Expert veröffentlicht.